
Bei der Verglasung wird die Entscheidung oft auf eine Zahl verkürzt: zwei Scheiben oder drei. Interessanter ist die Frage, was das Fenster an seiner Stelle leisten soll — im Wohnzimmer zur Straße hin etwas anderes als im Kellerabgang.
Was die Verglasung im Alltag ausmacht
- Wie warm sich die Fläche vor dem Fenster im Winter anfühlt
- Wie stark Geräusche von außen im Raum ankommen
- Wie viel Sonne und Licht in den Raum gelangt
- Wie schnell sich an der Scheibe Kondenswasser bildet
- Wie viel das fertige Element wiegt — und was das für Beschlag und Einbau bedeutet
Wann eine dreifache Verglasung sinnvoll ist
In Räumen, in denen Sie sich täglich aufhalten, und besonders bei großen Glasflächen macht sich der zusätzliche Aufbau bemerkbar — vor allem als spürbar wärmere Scheibe an kalten Tagen. Auch auf der Nordseite und dort, wo Sitzplätze direkt am Fenster liegen, ist das ein Argument.
Wann zwei Scheiben genügen
Nebenräume, Keller, Garage oder ein selten genutztes Gäste-WC brauchen selten dieselbe Ausführung wie der Wohnbereich. Auch das Gewicht spielt eine Rolle: Bei sehr großen Flügeln oder besonderen Einbausituationen kann die leichtere Variante die praktischere sein.
Die Scheibe ist nur ein Teil des Fensters
Rahmen, Beschlag, Dichtungsebene und der Anschluss zur Wand bestimmen mindestens ebenso stark, wie sich ein Fenster am Ende anfühlt. Eine aufwendige Verglasung in einem Element, das nicht sauber ausgerichtet und abgedichtet ist, bringt einen Teil ihrer Wirkung nicht in den Raum.
Sonderfälle: Lärm, Sicherheit, Sichtschutz
Für Straßenlärm, für den Schutz gegen Aufhebeln und für Räume, in denen man nicht gesehen werden möchte, gibt es jeweils eigene Glasaufbauten. Sie lassen sich kombinieren, aber nicht beliebig — welche Ausführung für Ihre Elemente in Frage kommt, klären wir beim Aufmaß gemeinsam.


