
Rollläden erfüllen mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie verdunkeln, halten im Sommer Sonne ab, schützen vor Blicken und schließen den Raum abends optisch ab. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, ob Sie neu bauen oder im Bestand nachrüsten.
Neubau: von Anfang an mitgeplant
Wird ohnehin ein neues Fenster eingebaut, lässt sich der Rollladenkasten direkt auf das Element aufsetzen. Der Vorteil liegt im Ablauf: Fenster und Rollladen werden gemeinsam geplant, gemeinsam geliefert und in einem Arbeitsgang montiert.
Bestand: am vorhandenen Fenster nachrüsten
Bleibt das Fenster erhalten, kommt in der Regel ein Vorbaurollladen infrage, der außen vor der Öffnung sitzt. Ob und wie das an Ihrem Gebäude möglich ist, entscheidet sich vor Ort — Fassade, Laibungstiefe und die Situation über der Öffnung spielen dabei die Hauptrolle.
Bedienung: Gurt, Kurbel oder Motor
- Gurtwickler — die klassische, einfache Lösung
- Kurbel — häufig bei größeren oder schwereren Behängen
- Motor — komfortabel, besonders bei mehreren oder schwer erreichbaren Elementen
Ein Motor braucht Strom an der richtigen Stelle. Ob das bei Ihnen ohne größeren Aufwand machbar ist, klären wir beim Aufmaß mit.
Außen oder innen?
Sonnenschutz wirkt am besten, bevor die Wärme durch die Scheibe kommt — deshalb sitzt er in der Regel außen. Innenliegende Lösungen wie Jalousien oder Plissees sind vor allem eine Frage von Sichtschutz und Gestaltung. Beides lässt sich kombinieren.
Gemeinsam planen spart Wege
Wenn Sie ohnehin über neue Fenster nachdenken, lohnt es sich, den Sonnenschutz gleich mitzubesprechen. Elemente, Rollläden und Montage laufen dann über einen Ansprechpartner — und die Farben passen am Ende zusammen.


