
Die Frage nach dem Material kommt fast immer zuerst. Kunststoff oder Aluminium? Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Sinnvoll ist das Material, das zu Ihrem Objekt, Ihrer gewünschten Optik und Ihrem Budget passt.
Kunststofffenster
Kunststoff ist im Wohnungsbau das am weitesten verbreitete Fenstermaterial. Die Profile sind pflegeleicht, in vielen Farben und Dekoren erhältlich und decken die allermeisten Situationen im Wohnbereich ab. Für den klassischen Fenstertausch in Wohnhaus oder Wohnung ist Kunststoff deshalb häufig die naheliegende Wahl.
Aluminiumfenster
Aluminium spielt seine Stärken dort aus, wo Elemente groß werden oder die Optik schlanker ausfallen soll. Das Material ist formstabil, was größere Formate und schmalere Ansichtsbreiten möglich macht — ein Grund, warum es bei modernen Fassaden und großflächigen Verglasungen häufig zum Einsatz kommt.
Wie Sie entscheiden
- Wie groß sind die Elemente? Große Formate sprechen eher für Aluminium
- Wie soll die Fassade wirken? Schmale, dunkle Rahmen sind eine Aluminium-Domäne
- Gibt es gestalterische Vorgaben, etwa im Bestand oder durch die Eigentümergemeinschaft?
- Welches Budget haben Sie für Elemente und Montage eingeplant?
In der Praxis fällt die Entscheidung selten am Schreibtisch, sondern vor Ort. Wir sehen uns Ihre Öffnungen an, sprechen über Optik und Nutzung und schlagen Ihnen die Ausführung vor, die zu Ihrem Objekt passt. Bestellt wird erst nach Ihrer Freigabe.
Und die Türen?
Für Haustüren und Innentüren gilt dieselbe Logik: Das Material folgt der Aufgabe und der gewünschten Optik. Wichtig ist, Fenster und Türen gemeinsam zu betrachten, damit Farben, Oberflächen und Griffe am Ende zusammenpassen.


