
Die Balkontür ist das Element, das im Sommer am häufigsten in Bewegung ist. Entsprechend deutlich merkt man, wenn die Öffnungsart nicht zum Raum passt — etwa wenn der Flügel jedes Mal den halben Balkon blockiert.
Die Dreh-Kipp-Tür
Der Klassiker: Sie öffnet nach innen und lässt sich kippen. Das ist bewährt, unkompliziert und in fast jeder Situation möglich. Sie braucht allerdings Platz im Raum — vor dem Flügel darf weder ein Sofa noch ein Esstisch stehen.
Schiebeelemente
Schiebelösungen fahren zur Seite statt in den Raum. Das spart Stellfläche innen und außen und erlaubt größere Glasflächen. Sie sind aufwendiger in Element und Einbau — und das Gewicht will beim Aufmaß bedacht sein.
Die Schwelle: der Punkt, den alle unterschätzen
Am unteren Anschluss treffen drinnen und draußen aufeinander. Hier geht es gleichzeitig um Dichtheit, um Wasserführung und darum, wie hoch die Kante am Ende ist. Wie das an Ihrem Objekt gelöst wird — und was baulich möglich ist —, klären wir am Aufmaßtermin.
Woran Sie vorher denken sollten
- Wie ist der Raum möbliert — wohin schlägt der Flügel auf?
- Wie oft und von wem wird die Tür täglich benutzt?
- Soll ein Rollladen oder Sonnenschutz dazukommen?
- Wie sind die Bodenaufbauten innen und außen?
- Soll die Tür von außen abschließbar sein?
Balkon- und Terrassentüren tauschen wir in aller Regel gemeinsam mit den Fenstern des Raums — schon damit Farbe, Griffe und Ansichtsbreiten zusammenpassen.


